Sonntag, 10. Mai 2009

Eine Küchenraffel und eine Discokugel gehen auf Reisen

1. Frage
Sehr gut.

2. Frage
Nützlichkeit, Aussehen, Qualität und Loslösungsfähigkeit.

3. Frage
Nicht alle gaben wir leicht her...mit einigen verbinden wir tiefe Erinnerungen oder sind uns nicht sicher gewesen, ob wir sie nicht selber noch gebrauchen können.

4. Frage
Es war ein tolles Gefühl, dass man etwas mitnehmen darf. Aber leider hatte es für uns einige fragwürdige Gegenstände.

5. Frage
Es ist nicht so schlimm, vorallem wenn es ins Brockenhaus kommt, findet es bestimmt da einen neuen Besitzer oder eine neue Besitzerin.

6. Frage
Selina hat fünf Gegenstände gebracht und einen mitgenommen. Aber er ist multifunktionell, sie kann jetzt vier verschiedene Raffelstärken und -formen anwenden!
Fiona hat ebenfalls fünf Gegenstände gebracht und drei kassiert. Eine Discokugel für romantische Momente, einen Karabinerhacken für heikle Momente und ein Schmuckdösli für reiche Momente.

7. Frage
Genau gleich! Super Idee.

Freitag, 8. Mai 2009

Untersuchungen zur biologischen Küche

Schmeckt biologisches Essen besser oder anders als konventionelles?

"Saltimbocca alla romana con Risotto all' Safrano e verdura"
*(b=biologisch, k=konventionell)

Fleisch
Geschmacklich konnten wir beim Kalbsfleisch keinen Unterschied erkennen. Mit Gedanken an das glückliche Kalb auf der blumigen Wiese war jedoch das b-Plätzli* eher zu geniessen. Wir gehen davon aus, dass bei Bio auch die Haltung der Tiere stimmt. Deutlicher war der Geschmacksunterschied beim Rohschinken. Sowohl roh als auch gebraten hatte die Bio-Ausgabe einen kräftigeren und salzigeren Geschmack, wie der konventionelle Schinken aus der Migros.

Safranrisotto
Damit die b-Variante und die k-Variante* wirklich gleich schmecken, entschieden wir uns, dass je eine Person für einen Teil des Menus zuständig ist. Ich kochte also den Risotto.
Dafür brauchte ich Zwiebeln, Olivenöl, Reis, Hühnerbouillon und Safran.
Als erstes kochte ich für die beiden Varianten die Hühnerbouillon. Schon da stellten sich erste Unterschiede heraus. Die b-Bouillon war in Pulverform, während es sich bei der k- Bouillon um Würfel handelte. Der Geschmack, sowohl mit der Nase als auch mit dem Mund, unterschied sich ebenso wie das Aussehen. Die b-Bouillon roch nach richtigem Huhn und war eher trüb und hell. Festere Stoffe setzen sich nach dem Aufkochen auf den Boden ab. Einige Gewürzkräuter schwammen auch noch darin herum. Die k-Bouillon war vom optischen her dunkler und Fettaugen schwammen an der Oberfläche. Sie roch, wie wir Hühnerbouillon meistens riechen, im Gegensatz zur b-Variante eher weniger nach Huhn. Auch beim Probieren waren Differenzen zu schmecken. Die k-Bouillon ist im Geschmack salziger und fettiger. Die b-Bouillon schmeckt fast so, als ob man in ein Huhn beissen würde. Sie ist weniger salzig und kaum fettig.
Bei den Zwiebeln konnte ich keine Unterschiede feststellen. Ich muss zugeben, ich habe sie aber roh auch nicht probiert. Ebenfalls keinen Unterschied merkte ich beim Olivenöl, wobei dies eine schwierige Sache ist. Um Olivenöl wirklich zu testen, hätten wir wohl reines Olivenöl probieren müssen und selbst dann ist es immer noch Geschmacksache.
Der Reis unterschied sich optisch ein wenig. Der k-Reis war eher grösser und dicker, während der b-Reis klein und fein war (k-Reis vielleicht gentechnisch verändert???).
Während wir beim k-Safran Pulver verwendeten, hatten wir b-Safranfäden gekauft. Mit dem Pulver verfärbt sich der Reis sehr schnell und schön. Mit den Safranfäden hatte ich mehr Probleme. Ich musste sie erst mit einem Löffel zerdrücken, damit sich ihr Aroma besser entfalten konnte. Leider färbten die Safranfäden nicht sehr stark, aromatisierte den Reis aber trotzdem.

Gemüse
Den auffälligsten Unterschied beim Gemüse haben wir bei den Karotten bemerkt, denn die b-Karotten hatten viel mehr Geschmack als die konventionellen. Der Lauch und die Zucchini sahen in beiden Varianten gleich aus und liessen sich kaum unterscheiden. Ausser, dass der b-Zuccini einen etwas bitteren Geschmack im Mund hinterliess.

Optischer Eindruck
Safranrisotto Wie schon erwähnt, war der b-Risotto heller als der k-Risotto. Die Reiskörner waren beim b eher kleiner als beim k. Ansonsten waren keine optischen Unterschiede festzustellen.
Gemüse Beim Gemüse gab es keinerlei optische Unterschiede. Interessant wäre ev. die Struktur des Gemüses unter der Lupe anzuschauen und herauszufinden, ob so Differenzen zu erkennen wären.
Saltimbocca Da wir b-Kalb und k-Schwein genommen hatten, unterschied sich das Fleisch natürlich im Aussehen. Die Schweinesaltimbocca waren etwas grösser. Der k-Rohschinken war etwas dünner geschnitten als der b-Rohschinken. Ansonsten konnte ich keine optischen Unterschiede feststellen.


Links: Non-Bio-Food Rechts: Bio-Food

Geschmack
Safranrisotto Laut den Testpersonen und uns selbst unterlag der k-Risotto dem b-Risotto geschmacklich. Er war vielleicht auch etwas intensiver gewürzt, hatte aber allgemeinen mehr und den besseren Geschmack.
Gemüse Beim Gemüse ist der Unterschied der Karotten und der Zucchinis zu erwähnen. Die b-Karotten waren intensiver im Geschmack (etwas erdiger und süsslicher). Dafür waren die b-Zucchini bitterer als die k-Zucchini.
Saltimbocca Da wir leider nicht das gleiche Fleisch nehmen konnten (b-Kalb und k-Schwein) waren die Voraussetzungen ungünstig. Die b-Saltimbocca waren geschmacklich unübertrefflich und das Fleisch war sehr zart; was wohl auch daran lag, dass es eben Kalbfleisch war. Aber auch die k-Saltimbocca waren vorzüglich. Nicht ganz so zart wie das Kalbfleisch, aber auch sehr gut.
Zählt man die Punkte also nun zusammen, so gewinnt trotz der bitteren Zucchini die biologische Variante. Wobei wir anfügen müssen, dass die konventionelle durchaus auch sehr gut war. Der Test war schwierig und wir mussten bewusst essen und schmecken, um feine aromatische Nuancen zu erkennen.
Zieht man noch den ökologischen Aspekt bei, so gewinnt das biologische Essen natürlich noch einen Punkt dazu.

Preis
Wie erwartet, muss ein jeder, der/die sich mit biologischen Produkten eindecken will, bei einigen Nahrungsmitteln tiefer in die Tasche greifen. Besonders deutlich mussten wir dies beim Kauf von Fleisch spüren. In der Migros haben wir k-Kalbsplätzli zu einem Kilopreis von 46 Fr. bekommen während im Bio-Supermarkt für 78 Fr. pro Kilo berechnet werden. Auch beim Rohschinken für unser Saltimbocca zahlten wir für die b-Version fast das dreifache wie für den k-Schinken. Der Unterschied beim Gemüse war hingegen unserer Ansicht nach nicht signifikant. Einzig die k-Zwiebel kosteten beim orangen M 1.80 Fr. pro Kilo während im Bioladen für das gleiche Gewicht 5.70 Fr. verlangt wird. Grosse Augen machten wir ausserdem beim Safran und bei der Hühnerbouillon. Bei beidem kostete die Bioversion ebenfalls das Dreifache kostete.

Verfügbarkeit
Grundsätzlich war es uns ohne grosse Probleme möglich, alle Produkte für unser Menu einerseits in Bio-Version und andererseits in der konventionellen Ausgabe zu finden. Allerdings mussten wir wegen dem b-Fleisch und dem b-Safran in den Bio-Supermark, weil dies in der Migros nicht erhältlich war. Auch die Zwiebel sowie die Karotten kauften wir im Bioladen, weil es in der Migros nur Kilopackungen von Bio-Zwiebeln und Bio-Karotten gab und wir gerade keine so grosse Nachfrage nach denselben hatten. Als dritte, nicht im Migros erhältliche Zutat ist ausserdem die Bio-Hühnerbouillon zu nennen, welche wir jedoch im Bioladen problemlos zwischen all den anderen tollen Angeboten fanden.

Schlusszitat

Wir schliessen unsere Untersuchung zum biologischen Essen ab und kommen zum Schlusszitat: Bio schmeckt zum grössten Teil besser und bringt nur in wenigen Produkten einen enormen Preisaufschlag mit sich (Fleisch, Zwiebeln, Safran und Hühnerbouillon). Wir denke man sollte einen Mix finden zwischen k-Produkten und b-Produkten, denn auch k-Produkte wie beispielsweise jene "aus der Region" sind bereits nachhaltig. Also liebe Leute kocht was das Zeug hält und macht euch selber mal ein Doppelmenu mit k- und b-Produkten – dann könnt ihr euch selber davon überzeugen!

Samstag, 4. April 2009

2.Rückmeldung

Liebe Studierende

Ich lese gerade das Buch „Das Wunder der Achtsamkeit“ von Thich Nhat Hanh, welches zeigt wie „einfach“ Meditation und Achtsamkeit in unser Leben integriert werden kann/könnte. Achtsamkeit ist ein Schlüsselwort der buddhistischen Lehre. Dies hat aber nichts mit rigider Hab-Acht-Disziplin zu tun, also verkrampfte Selbstkontrolle, mit der wir eine Cola-Dose in höchster Konzentration auf dem Waldboden abstellen und dort liegen lassen, ohne Gedanken an die Umwelt. Sie ist auch nicht als ein kritisches Überwachen und Bewerten der Prozesse in Körper und Geist zu verstehen. Laut dem Autor, einem buddhistischen Mönch und Meditationslehrer, heisst Achtsamkeit mit liebevoller Akzeptanz alles willkommen, worauf sie sich richtet. Ob körperliches Befinden, spirituelle Fortschritte oder altruistische Ideale. Das Schöne an der Übung zur Achtsamkeit ist, dass es nicht notwendig ist, die Beine im Lotossitz zu verknoten oder sich in einem Ashram von der Welt abgeschottet zu verstecken – sie kann hier und jetzt stattfinden, beim Wäsche aufhängen, dem Kinderlachen aus Nachbars Garten zuhören oder beim Betrachten einer blühenden Osterglocke.
Die Umsetzung, trotz eigentlich simpelster Aufgabe, fällt oft nicht leicht. Der Frühling hilft, den Blick aufs Detail zu richten. Ausgehungert nach Farben und frischem Grün braucht es nur einen kleinen Anstoss, achtsam durch die Natur zu gehen.
Im Zusammenhang mit Achtsamkeit ist mir dieses wunderschöne Zitat in die Hände gefallen, das ich Ihnen ans Herz legen möchte:

„ Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige,
immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht,
und immer ist die wichtigste Tat die Liebe.“
(Meister Eckehardt)

Oder wie es Ihre Mitstudentin Selina Schädler auf den Punkt gebracht hat:
„Achtsamkeit ist eine wichtige Voraussetzung für Respekt und Wertschätzung, was wiederum eine wichtige Voraussetzung für eine nachhaltig-korrekte Lebensweise ist.“

Es freute mich, dass die Ihnen „verordnete“ Stunde in der Natur in Anbetracht der nahenden Abgabe der Bachelor-Arbeiten nicht als „vergeudete Zeit“ vorgekommen ist. Ich stelle auch für mich selbst leider immer wieder fest, dass die Reihe der BA’s, Prüfungen, Lektionsvorbereitungen, dringenden Email-Beantwortungen, Erledigungen, … niemals von selbst abreisst (siehe Erwartungen, die man an freie Tage oder Ferien knüpft, um Liegengebliebenes aufzuarbeiten. Nur um festzustellen, dass am Ende der Ferien nicht alles erledigt werden konnte und der „die-will-ich-lesen-Bücherstapel“ gleich hoch wie zuvor ist). Jede und jeder von uns kann sich „Atempausen“ nur selbst schaffen, um den scheinbar „unwichtigen“ Dingen im Leben wenigstens hin und wieder Platz einzuräumen. Sie wurden durch diese Wochenaufgabe dazu genötigt eine Stunde bewusst die Natur zu geniessen – und wie ich Ihren Einträgen entnehme, tat diese „Kopflüfterei“ den meisten so wohl, dass Sie eine Wiederholung nicht ausschliessen! Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Ihre Lieblingswege und Spazierrouten Sie immer wieder wichtige Auszeiten nehmen und Sie Kraft und Energie aus der Natur schöpfen lassen.

Danke, dass Sie sich mit solchem Engagement auf die Themen eingelassen haben! Wenn da und dort etwas hängen bleibt, das von Ihnen weitergetragen wird, ist ein grosser Schritt in die richtige Richtung getan!

Mit freundlichen Grüssen

Ursula Wunder

Mittwoch, 18. März 2009

Die Geschichte vom ERDmännchen…

Manchmal muss man wohl „gezwungen“ werden, eine Weile bewusst in der Natur zu verbringen. Mich zieht es zwar auch so immer wieder nach Draussen und ich trete auch den Heimweg oft gerne ganz bewusst als ein solches Naturerlebnis an. Ich nehme mir danach jeweils vor, bald wieder ein Spaziergang zu machen oder irgendwo in der Natur zu verweilen. Und doch gehen solche Vorsätze dann in der Hitze des Alltag-Gefechts trotzdem oft wieder unter.

Das bewusste Wahrnehmen der Natur hilft mir dabei einerseits vom Alltagsgeschehen „abzuschalten“ und andererseits meinen Gedanken dazu nachzugehen. Indem ich die Natur beobachte, kann ich zudem eine Ruhe und Gelassenheit auftanken UND ausleben, welche ich sonst nirgends finde. Dies könnte man auch als „sich erden“ bezeichnen. Ich kann also sagen, dass ich mich mit der Natur verbunden fühle.

Diese Verbundenheit ist für mich ein sehr wichtiger Grund, weshalb ich mich für eine nachhaltige Entwicklung einsetze. Die Natur zeigt uns doch tagtäglich auf, wie einfach doch alles sein könnte und dass jedes Wesen eigentlich einen Platz auf dieser Welt hätte…

Wie das Erdmännchen! Das erdet sich auch immer wieder gerne.

Salamanderlöcher, Bärlauch und Co.


Zum Glück haben wir diese Woche einen solchen Auftrag bekommen...So konnte ich mich getrost auf einen längeren Spaziergang durch die Natur machen und dabei sogar etwas fürs Studium tun. Solche Aufträge sollte es viel mehr geben!!

Auf meinem Spaziergang kam ich an Häuser und Gärten, an Wiesen, an Weinbergen, an Bächen, im Wald und an unserem "Hausschloss" vorbei. Erinnerungen an meine Kindheit wurden wach: Wie wir gemeinsam mit andereren Kindern und dem Naturschutzverein den Eberliwisbach aufgeräumt hatten und am Abend glücklich und von oben bis unten nass waren; als uns mein Vater das geheime Versteck von Feuersalamandern und Fröschen gezeigt hatte (den Deckel des Schachtes wollte ich heute auch öffnen und schauen ob sich immer noch Tierchen darin verstecken, ich habe ihn aber leider nicht aufgebracht); das Steckenschnitzen und Bräteln am Schlossteich; das "Zwergenwägli" mit der Zwergenbadewanne und dem Krebsbaum; der Kastanienberg, wo wir jeweils im Herbst haufenweise Kastanien gesammelt haben.


Mit der Natur habe ich eine sehr starke Verbindung. Früher schon verbrachten wir die Zeit sehr viel draussen und lernten die Natur kennen und schätzen. Ich hatte und habe das Glück, Eltern zu haben, denen die Natur auch sehr wichtig ist und die mir so sehr viel mitgegeben haben. Noch heute muss ich im Frühling immer wieder an unseren Teich gehen, die Frösche zählen, Molche fangen und den schön glitschigen Leich bewundern. Der Weg von meinem Zuhause in die Natur ist nicht weit. Zweimal umpurzeln und schon stehen wir mitten im Wald, was wunderschön ist.


Da mir die Pflanzen, die Tiere und das ganze Ökosystem sehr wichtig sind und ich die Natur schätze, möchte ich, dass sie auch geschützt wird.


(Bildquelle: www.tholiger.de/Tierseite/original/Molch.html, Accessed 18.März 09)

Montag, 16. März 2009

Naturaffäre?

In der Frühlingssonne geniesse ich das Entspannen im Liegestuhl in meinem Garten. Durch die bewusste Wahrnehmung durchströmt mich ein Glücksgefühl und ich kann gelassen die Natur betrachten. Es werden nach einer Zeit alle Sinne aktiviert und ich höre immer mehr Dinge. Den kalten Wind spüre ich auf meinen Wangen und ich kuschle mich in meine Kapuzenjacke ein. Warm ist es noch nicht, aber angenehm um ein Stunde an der Sonne zu sitzen. Der Garten in dem ich sitze ist seit acht Jahren ein Teil von meinem Zuhause und dies bestärkt das Wohlgefühl zusätzlich. Nebenan werden Bäume geschnippselt, die Feuerwehr kontrolliert die Wasserkanäle, die Vögel sind hektisch am Pfeifen, die Kinder sind im T-Shirt (!) am Fussballspielen, die Nachbarin arbeitet im Garten, … man merkt, dass der Frühling im Anmarsch ist. Die Natur beeinflusst unser Leben und sie wird beeinflusst von uns. Also bin ich auch ein Teil davon, eine Tatsache der man sich nicht ständig bewusst ist. Ich fühle mich verbunden mit der Natur, vor allem in Momenten wie diesen. Nur leider sind diese Momente in meinem Leben momentan eher karg. Aber es liegt an mir dies zu ändern und meine Teilnahme an der Natur zu verstärken, um sie zu stärken. Denn nur so kann ich mithelfen für eine nachhaltige Zukunft. Der Frühling ist für die Natur ein guter Kumpel, da er die Menschen aufrüttelt und antreibt. Denn die Heizungen werden nach unten geschraubt, es werden Pflanzen gepflanzt und das Velo wird wieder aktiv benutzt.

Freitag, 13. März 2009

Mit ohne Achtsamkeit

Ich hatte diese Woche grosse Mühe, den Wochenauftrag auszuführen. Ich nahm mir zwar vor, achtsam durch die Welt zu gehen, hatte aber immer so viele andere Dinge wie Bachelorarbeit, Modulnachweise und, und, und im Kopf, dass ich nicht achtsam auf meine Achtsamkeit war. Das ist eigentlich ein trauriges Erkenntnis, denn es zeigt mir, dass ich nicht mehr sehr achtsam durch die Welt gehe, wenn ich sehr beschäftigt bin. Obwohl ich ansonsten nicht das Gefühl habe, dass ich unachtsam meinen Weg gehe. Ich achte, was um mich und in mir passiert. Toll finde ich immer den Frühling. Im Moment spriessen die Schneeglocken aus dem Boden, unser Hamamelisstrauch blüht, die Vögel zwischtern die Frühlingslieder und ab und zu weht eine Brise Frühlingsduft. Nur die Frösche und Molche sind leider noch nicht in den Teich zurückgekehrt.

Mit Menschen komme ich im Zug tagtäglich in Kontakt. Gestern habe zum ersten Mal seit ich täglich mit dem Zug nach Rorschach fahre mit dem Ipod Musik gehört und dazu gelesen. Eigentlich ist es komisch, dass ich das genau mache, wenn ich achtsam auf meine Mitmenschen sein sollte. Aber so ist mir aufgefallen, dass ich von der Zugfahrt nichts mitbekommen habe. Nicht wo der Zug ist, nicht wie sich das Wetter draussen verändert, nicht über was sich die Menschen um mich herum unterhalten oder was sie lesen. Zwar konnte ich so in Ruhe arbeiten, es war aber komisch, plötzlich in Heerbrugg auszusteigen und erst dort zu merken, dass es im Rheintal regnet und die Frau welche mir gegenübergesessen ist einen blauen Pullover getragen hat.

Ich werde mich bemühen, mich nächste Woche wieder vermehrt achtsam zu verhalten und meine Achtsamkeit zu reflektieren.

Mittwoch, 11. März 2009

Achtsamkeit gegenüber der Achtsamkeit

Achtung!

Die letzten Tage achtete ich also vermehrt auf meine Achtsamkeit. Grundsätzlich war dieses Thema (eher unbewusst) in letzter Zeit sowieso recht aktuell in meinem Kopf. Wann genau das begann, weiss ich leider nicht mehr – vielleicht mit der steigenden Überzeugung, dass ich gerne mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs bin. Das ist nämlich doppelt schön, wenn man achtsam ist. Ich habe begonnen, die Zeit ganz bewusst wahrzunehmen und zu geniessen. Dazu habe ich ebenfalls bemerkt, dass ich sehr gerne zu Fuss unterwegs bin. Nicht unbedingt weite Strecken, aber doch immer wieder von hier nach da. Da kann man auch auf allerhand Dinge achten.

Diese Woche achtete ich also auf meine Achtsamkeit. Gegenüber den „kleinen Dingen“ in Natur und Umwelt bin ich, wie gesagt, grundsätzlich schon recht achtsam. Gerne halte ich mal irgendwo an und freue mich über ein lustiges oder schönes Etwas. Also habe ich mir überlegt, in welchen Momenten ich weniger achtsam bin. Im Vergleich zu den Momenten, in denen ich alleine bin, bin ich in Gesellschaft mit anderen Menschen ein wenig weniger achtsam. Das war eine spannende Erkenntnis und ich werde noch eine Weile darüber nachdenken, warum das so sein könnte. Vielleicht ist Achtsamkeit momentan etwas, das ich zwar sehr bewusst tue, aber nur dann, wenn ich wirklich meine volle Konzentration investieren kann. Ich möchte also ab nun üben, auch abgelenkt gleichermassen achtsam zu sein.

Neben dieser Erkenntnis möchte ich auch noch eine andere ansprechen. Eine Überlegung, welche ich schon eine Weile in Bezug auf Nachhaltige Entwicklung und Achtsamkeit in mir herum trage, ist nämlich die Folgende:

Achtsamkeit ist eine wichtige Voraussetzung für Respekt und Wertschätzung, was wiederum eine wichtige Voraussetzung für eine nachhaltig-korrekte Lebensweise ist.

Achtsam sein

Mein Blick schweifte von Fahrgast zu Fahrgast. Beobachten und wahrnehmen – eine Beschäftigung, die mir gefällt und mir ermöglicht aus meinem Leben auszutreten und den Blick für anderes Leben zu öffnen. Ich habe das Gefühl Menschen sehr bewusst wahrzunehmen, vor allem jene, die mit mir im direkten Kontakt stehen, wie zum Beispiel meine Familie. Mir sind der Blickkontakt, der Körperkontakt und der mündliche Austausch wichtig und ich fühle mich auch selber durch diese Verhalten achtsam wahrgenommen. Sobald ich selber Stress habe oder mich nicht gut fühle lässt meine achtsame Wahrnehmung gegenüber meiner Umwelt nach. Einerseits ist es bestimmt ein wichtiger Selbstschutz, aber andererseits nimmt man sich selber und die eigenen Probleme manchmal auch "zu wichtig". Ich glaube man sollte ein Mittelmass finden, beides (die innere und die aussen-welt-orientierte Achtsamkeit) unter einen Hut zu kriegen.
Ein weiterer Aspekt den ich vor allem diese Woche wahrgenommen habe ist die Veränderung der Natur. Das Vogelgezwitscher und die frühe Sonneneinstrahlung lassen mich viel besser aufstehen. Eine tolle Veränderung, die ich sehr gerne wahrnehme. Kurze Zwischenfrage: Nimmt man eigentlich am meisten das wahr, was einem besonders freut oder besonders nervt? Was meint ihr?
Ich glaube JA. Jeder Mensch auf unserer Welt hat andere Wichtigkeiten, z.B. die Blumen, die Tiere, die Kinder, die Erwachsenen, die Strassenverhältnisse, das Wetter, die Geräusche, die Ordnung, etc.
Was ist mir besonders wichtig oder was nehme ich besonders bewusst wahr? Zuerst einmal versuche ich immer wieder mich selber bewusst wahrzunehmen (und manchmal ist es gar nicht so einfach, aber ich bekomme Übung darin:), weiter sind mir meine Mitmenschen sehr wichtig und zu dritt folgt das Wetter (denn es bestimmt meine Laune mit). Ich hoffe meinen Blick oder meine Wahrnehmung immer wieder zu öffnen für weitere Dinge! Johann Wolfgang von Goethe drückte sich vor Jahren mit diesen weisen Worten aus: "Was ist das Schwerste von allem? Was uns das Leichteste dünkt: Mit den Augen zu sehen, was vor den Augen liegt." Also Augen auf und die tolle Welt offen, wohlwollend und unvoreingenommen wahrnehmen!

Montag, 9. März 2009

1. Rückmeldung

Liebe Studierende

Mit grossem Interesse habe ich Ihre oftmals gehaltvollen und informativen Beiträge gelesen! Ich werde chronologisch dazu kurz Stellung nehmen:

Woche 1
Der Footprint wurde von Ihnen als ein sehr anschaulich und einfach zu bedienendes Tool bewertet. Trotzdem schaffen es die durchschnittlich 2.1 verbrauchten Erden nicht, mehr als nur Erschrecken zu provozieren. Den meisten von Ihnen ist bewusst, dass das grösste Sparpotenzial im Wohnen, genauer gesagt im Heizen liegt. Leider stimmt es, dass Änderungen in diesem Sektor mit (meist) grossem finanziellem Aufwand verbunden sind. Dennoch kann jede/r mitsparen helfen, auch bei einer Ölheizung und einer konventionellen Warmwassererzeugung! Zum Beispiel durch kurzes, komplettes Öffnen der Fenster zwecks Lüftung, anstelle von halbtägig gekippten Fenstern, Reduzierung der Raumtemperatur um 1-2 Grad und dafür einen etwas dickeren Pulli, Abstellen des Duschwassers während des Einseifens, ... aber auch die vielen von Ihnen genannten kleinen Schritte, bringen die Welt zusammengenommen weiter voran, als wenn Sie resigniert nichts getan hätten!


Woche 2
Sehr gefallen haben mir die leidenschaftlichen Beiträge von Frau Schiesser (NZZ) und Frau Schädler. Es tut gut, dieses Engagement aus den Reihen zukünftiger Lehrkräfte zu hören! Ich kann mich den Meinungen Ihrer Mitstudentinnen anschliessen, wonach die NZZ durchaus gute und differenzierte Artikel zum Thema Nachhaltigkeit zu bieten hat (insbesondere die NZZ an Sonntag).
Auf alle drei Beiträge passt folgendes Zitat: "The only thing necessery for the triumph of evil is for good men to do nothing" (Edmund Burke, 1729-1797, Schriftsteller, Politiker und Philosoph). Oder anders gesagt, wenn wir alle wegschauen, kommt die Katastrophe garantiert… doch mit jungen, engagierten Menschen wie Ihnen hat die Erde immer noch eine Chance!


Woche 3
Spannende Artikel zu CD’s, Klopapier und Kaugummi. Beim Klopapier möchte ich zu Punkt 2 ergänzen, dass es sich meines Wissens um Zugwagons handelt, die die gesammelten Altpapierberge zu den verarbeitenden Fabriken bringen. Erschreckend am Klopapier und seinem immensen Holzverbrauch ist die Tatsache, dass nur ein sehr kleiner Teil der Menschheit effektiv Klopapier verwendet!! Nicht auszudenken, wenn sich unsere (übrigens wenig hygienische) Praktik auch in China, Indien und den muslimischen Ländern durchsetzen würde!


Ich freue mich auf die nächsten Beiträge!

Ursula Wunder

Mittwoch, 4. März 2009

Stimorol und co

Man nehme Glukosesirup, Süssstoff, Verdickungsmittel und Aroma. Es ist etwas das ich täglich mehrmals geniesse. Doch letzte Woche fehlte es in meiner Tasche und ich fand nie Zeit welche zu kaufen. Das war so ärgerlich und ich wurde mir bewusst, wie wenig ich eigentlich über sie weiss.

Ich habe über den Kaugummi und seine Zutaten nachgeforscht…
Zuerst einmal braucht es reine Glukose, welche wird im Labor durch eine Hydrolyse aus Traubenzucker und Säure hergestellt wird.
Weiter braucht es den Süssstoff, ein Möglicher heisst Aspartam. Es ist ein kalorienarmer Süßstoff und wird auf bestimmte Weise aus mehreren Zutaten chemisch verknüpft.
Das Verdickungsmittel ist für den menschlichen Körper unverdaulich und ist sozusagen die Kaumasse. Sie ist ein Nebenprodukt der Baumwollverarbeitung und kommt daher meist aus Indien oder China. Das Aroma wird in meist in Pulverform beigefügt.

Nun werden all diese Zutaten gemischt und etwa 15 Minuten geknetet durch eine Maschine. Danach wird die Masse gewalzt. Eine Maschine namens Extruder formt aus der Masse ein Endlosband. Die Masse wird in die richtige Dicke gewalzt und dann in die gewünschte Form gewalzt. Es wird alles gekühlt und in Einzelteile gebrochen. Nun werden die Teile dragiert, das heisst mit mehreren Schichten Auftragsmassen gesprüht und getrocknet. Nun werden die Kaugummis von Hand in riesigen Kesseln gefärbt. Zum Schluss werden die schlechten Kaugummis aussortiert und die guten Kaugummis verpackt.
Die weiteren Schritte sind der Verkauf an die Läden und dann an die Kunden.

Mir wurde bewusst, dass sehr viele Handgriffe oder Maschinengriffe nötig sind um meinen geliebten Kaugummi herzustellen und ich freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Orbit-, Stimorol-, M-Budget-, Trident-, Candida-, Wrigleys- oder Skai-Kaugummi.


Mein wichtigestes Kaugummigebot:






fiona.

Dienstag, 3. März 2009

Das geht uns am A...... vorbei

Ich habe mir ein Produkt ausgewählt, das jede und jeder von uns mindestens zweimal pro Tag benutzt: Das Toilettenpapier.

Schwierig wars, etwas rauszufinden über die Herstellung, beziehungsweise über die an der Herstellung beteiligten Personen.


Darum beginne ich mal mit dem einfacheren der zwei Sorten...

Recyceltes Toilettenpapier... (magere 10% der verkauften Hygienepapiere in der Schweiz sind aus recycliertem Papier!!!)

...verdanken wir ein Stück weit uns selbst. Wir sind nämlich diejenigen, welche Papier in die Papiersammlung geben, aus welchem dann wiederum unser WC-Papier entsteht. Bis das Papier von unserer hauseigenen Papiersammlung jedoch in der Papierfabrik ist, sind wir auf aussenstehende Personen angewiesen:

1. Bei uns im Dorf sammelt jeweils ein Verein (Turnverein, Pfadi etc..) das Altpapier ein. Sie bringen es zu grossen Containern, in welchen es gesammelt, gelagert und schliesslich abtransportiert wird.

2. Das Altpapier wird in Containern in die Papierfabrik gebracht. Leider finde ich nirgends einen Hinweis auf das Transportmittel dafür, ich gehe deshalb davon aus, dass sie per Lastwagen dahin gebracht werden. Somit ist auch eine weitere Person für unser Toilettenpapier verantwortlich: Der oder die Lastwagenfahrer/in.

3. Das Recyclingpapier wird in der Papierfabrik abgeladen und geht durch eine vielzahl von Geräten, bis es hinten als WC-Papier rauskommt. Wer sich für die Maschinerie interessiert, kann sich auf http://www.toilettenpapier-sammlung.de/filme-topa.htm sein Wissen erweitern.
Da die Maschinen aber auch nicht von Geisterhand laufen, braucht es Menschen, welche bedienen, kontrollieren....Auch den Geschäftsführer der Papierfabrik leistet natürlich seinen Beitrag.

4. Nun ist das WC-Papier also bereit für uns Konsumenten. Es liegt jedoch immer noch in der Fabrik. Mit einem Lastwagen wird es in die verschiedenen Läden gebracht. Zum zweiten Mal braucht es eine/n Lastwagenchauffeur/chauffeuse.

5. Im Geschäft wird das WC-Papier in Empfang genommen und in die Regale eingeräumt. Dafür ist Personal zuständig. Sie sind es auch, die den Preis in die Kasse tippen und uns das WC-Papier verkaufen. Nun hält man also eine Rolle Recycling-WC-Papier in den Händen, an welchem mindestens 7 Personen gearbeitet haben. Da ist der Preis dafür eigentlich recht billig, nicht?


Das zweite Toilettenpapier welches ich unter die Lupe nehmen möchte ist das...


...Toilettenpapier aus Frischfasern

1. Um Toilettenpapier aus Frischfasern, also Holz, herzustellen braucht es als erstes viel, viel Holz. Das stammt aus Nordeuropa, aber auch aus oft rücksichtslos gerodeten Wäldern in Lateinamerika, Russland und Asien. Dieses radikale Abholzen der Urwälder hat vielfach einschneidende Folgen für Umwelt und Einheimische. Wieviele Holzfäller dafür zuständig sind, das Holz zu schlagen, weiss ich nicht. Ich gehe davon aus, dass diese Unternehmen mit sehr guten Holzfällmaschinen ausgerüstet sind, welche nur noch eine Person bedienen muss.

2. Das Holz muss zu uns in die Papierfabriken befördert werden. Dies wird wahrscheinlich auch per Lastwagen geschehen. Also zählt sich in der Rechnung + eine/n Lastwagenfahrer/in.

3. Das Holz wird in die Papierfabrik gebracht. Dort wird es zerschnippselt und eingeweicht, damit sich der Zellstoff aus dem Holz löst. Dieser wird nämlich gebraucht, um das Papier selbst herzustellen. Danach läuft die Herstellungskette denselben Weg wie auch das Recyclingtoilettenpapier.


Bedenkt man, dass für unsere Hygienepapiere jeden Tag umgerechnet eine Waldfläche von 160000 Quadratmetern kahlgeschlagen werden, ist das schon bedenklich. Immerhin landet das ganze Papier nachher in der Kanalisation und kann nicht mehr recyclet werden...


Bild von http://www.wwf.ch/de/derwwf/themen/wald/papier/hygienepapier.cfm

Montag, 2. März 2009

Woher kommt die Musik?

Musik begleitet mich stets durch den Alltag. Neben der Musik, welcher ich „unfreiwillig“ ausgesetzt bin – also etwa Hintergrundmusik in Läden oder coole Handy-Musik – besuche ich „freiwillig“ lieber Konzerte und höre meine CDs. Und weil für alle klar ist, dass Musik mitten aus der Mitte kommt, gehe ich da nicht genauer darauf ein. Auch mein CD – Gestell aus dem schwedischen Einrichtungshaus lasse ich auf der Seite. Ich wende mich der CD selbst zu.

Ich nehme als eine meiner CDs und schaue sie mir genauer an. Ich habe da eine Hülle aus Kunststoff – um genau zu sein, Polystyrol (PS). Scheinbar wird das oft für Verpackungen und andere Massenartikel verwendet und ist uneingeschränkt recyclebar. Wenn also genau meine CD-Hülle aus recyceltem Material besteht, braucht es da Menschen, die Abfälle einsammeln und sortieren und wieder neuen Kunststoff herstellen. Ansonsten braucht es auch noch eine Öl-Raffinerie und das ganze Drum und Dran, bis dann mal meine Hülle da ist. Anschliessend kommt der/die CD-Verpackungs-Spezialist/in an die Reihe. Der/Die erfindet zuerst eine tolle und praktische Hülle, welche dann hergestellt wird.


In der CD-Hülle ist ein Booklet aus Papier, mit schönen Farben bedruckt – ein paar Texte, ein paar Bilder. Wie Papier entsteht, müsste allen klar sein. Dass da einerseits viel Wald und viel Leute oder viel Altpapier und viel Leute mit beteiligt sind, ist ebenfalls bekannt. Ich nehme an, die Farben für den Druck sind synthetisch hergestellt oder enthalten irgendwelche synthetischen Bindemittel – was alles jeweils auch hergestellt werden muss. Weiter kommt nun noch der/die Designer/in hinzu, welche/r das Layout erstellt.


Das Wichtigste zum Schluss – fehlt noch die CD. Diese ist aus Kunststoff und hat eine Aluminiumbeschichtung drauf. Aluminium ist laut meiner Informationsquelle sehr energieaufwändig in der Herstellung. Es braucht also jemanden, der das Hamsterrad betreibt sowie natürlich ebenfalls Menschen und Maschinen, die Aluminium überhaupt abbauen. Bis die Beschichtung auf der CD ist, braucht es wahrscheinlich noch verschiedenste andere Maschinen sowie Arbeitende, die die Maschinen erfinden, bauen und betreiben.


Wie nun die Musik aus der Mitte heraus, durch das Mikrophon durch, in den Computer hinein kommt, kann ich hier nicht mehr beschreiben. Wenn sie dort ist, wird sie jedenfalls beim Mastering auf einer CD verewigt, von welcher aus anschliessend die Kopien gepresst werden. Das braucht die Mitarbeiter des Tonstudios wie auch des Presswerks.


Die CD, je nach dem aus welcher Mitte die Musik gekommen ist, muss dann noch einen weiten oder weniger weiten Weg per Luft- und Landverkehr zurücklegen, bis ich sie im Geschäft ersteigern kann. Oder der/die Musiker/in nimmt sie gleich selbst mit und verkauft sie mir nach dem Konzert. Oder ich bestelle sie per Internet und sie kommt mit dem Pöstler / der Pöstlerin zu mir.


Ja, ich merke nun, da gehört viel dazu, bis die Musik aus der Mitte bei mir angekommen ist. (Da lohnt es sich, diese einfach selbst zu machen.) Es ist mir völlig klar, dass jeweils viele Menschen, Materialien und Maschinen benötigt werden, bis ein Produkt entstanden ist. Ich finde es auch wichtig, sich dies immer mal wieder vor Augen zu führen. Dies kann man aber schlichtweg nicht immer machen - man würde untergehen.

Freitag, 27. Februar 2009

Erd-, Bio-, Methan- und Faulgas

Meine Recherche nach Zeitungsartikeln zu dem Thema "Nachhaltige Zukunf" war anstrengend! Die Situation der Erde ist prekär und meiner Meinung nach werden die Menschen viel zuwenig damit konfrontiert. Doch zum Schluss wurde ich fündig...

Mobility ist eine Genossenschaft, welche ihren Kunden Autos zur Verfügung stellt. Man teilt sozusagen Autos miteinander. Mir gefällt diese Idee sehr gut und auch die Fakten sprechen dafür. Durch das Carsharing werden jährlich rund 2.5 Millionen Liter Benzin und 290kg CO2-Ausstoss pro Kunde eingespart. Natürlich besitzt die Mobility mehrheitlich eine "ökologische Fahrzeugflotte". Das Beste kommt aber jetzt noch hinzu: Die Mobility will Erdgasautos lancieren! Mehr im Tagblatt vom 27. Februar 2009, oder unter:
http://www.tagblatt.ch/lokales/stgallen/tb-st/Mobility-lanciert-Erdgasauto;art186,1270316

Ein weiterer spannender Bericht habe ich in der Coopzeitung Nr.9 vom 24. Februar 2009 gefunden.Ihr findet ihn unter "Biogas: Power vom Biobauer" auf der Coopinternetseite.
Vier Bauern aus Visp erzeugen aus dem Mist und Gastro-Abfällen Strom! Seit drei Jahren wird in einem Vergärungsvorgang aus den organischen Abfällen Biogas hergestellt. Coop unterstützte die Bauern bei der Finanzierung der Anlage und hätte auch interesse noch mehr Bauern zu unterstützen.

Ich finde beide Berichte sind der Beweiss, dass sich einige Menschen viele Gedanken machen um den CO2-Ausstoss - nur glaube ich, man müsste die Gesellschaft über solche tolle Ideen mehr informieren, sie belagern oder es ihnenen unter die Nase halten!!!

Mittwoch, 25. Februar 2009

BEWEGENDES CO2 IN DEN MEDIEN

Es ist überraschend „schwierig“ in den täglichen Medien Beiträge über Nachhaltige Entwicklung zu finden. Neben der Wirtschaftskrise ist kaum noch Platz für andere Infos. (Überlegungen dazu im Beitrag vom 25.2.09 von Seraina unter http://zukunft-erde.blogspot.com)

Am ehesten noch wird über den CO2-Verbrauch gesprochen. Im allgemeinen Zusammenhang noch weniger als im Bezug auf Autos. Das ist scheinbar das, was die Menschen „bewegt“. Verständlich, „bewegt“ das Auto einen doch so gemütlich von A nach B.
Auf der Homepage des Tagesanzeigers stiess ich heute auf den Artikel „Abgase sauberer als Alpenluft“ (Tagesanzeiger online, 25.2.09). Auf die Alpenluft wird dann zwar nicht mehr genauer eingegangen, doch es wird ein Ranking des VCS aufgezeigt, welche Fahrzeuge am umweltschonendsten „bewegen“. Nach einem Hybridauto von Honda folgen überraschenderweise zwei Kleinwagen. Weiter wird auch aufgezeigt, wie heutzutage bei Neuwagen der CO2-Ausstoss gering gehalten wird.
Bei diesem Artikel erkenne ich hauptsächlich die Dimension Ökonomie – wobei natürlich auch auf Auswirkungen auf die Ökologie eingegangen wird.

Ein Beitrag in den Nachrichten hat mich dann zur Überlegung gebracht, dass Themen über die Nachhaltige Entwicklung auch dann gerne einbezogen werden und „bewegen“, wenn es aktuelle und spannende Geschehnisse sind. So der Beitrag über den Absturz des Klima-Satelliten (Klima-Satellit stürzt ins ewige Eis, Nachrichten SF1, 24.2.09). Dieser sollte eigentlich die Verteilung des CO2 in der Atmosphäre messen. Wahrscheinlich ist das eine gute Idee – immerhin könnte es die Menschen bewegen, sich mehr Gedanken über ihre CO2-Rechnung zu machen, wenn klare und erschreckende Zahlen von einem Satelliten gesendet werden. Aber es fragt sich auch, inwiefern es nötig ist, ein Satellit nach dem andern ins All zu schicken?! Ganz zum Schluss wird nämlich noch erwähnt, dass Japan bereits im Januar auch einen Satelliten mit dieser Aufgabe abgeschickt hat – weshalb da nicht zusammengearbeitet wird, ist mir ein Schleier.
Welche Dimensionen der Nachhaltigen Entwicklung in diesem Beitrag behandelt werden, ist mir nicht so klar. Es geht hauptsächlich um Wissenschaft – was in diesem Fall wohl der Ökologie helfen soll.

Und was mich bei dieser ganzen Sache „bewegt“ ist Folgendes: Ich verstehe nicht, weshalb von der Information, dass der Satellit in der Antarktis ins Meer stürzte, weiterhin keine Rede ist. Wenn das für die Zuschauer/innen einfach so nebenbei erwähnt und nicht weiter beachtet wird, wirkt sich das nicht auch auf das eigene Verhalten aus? Eine Folgerung könnte dann ja sein: Die Redaktion der Tagesschau schenkt solchen Verschmutzungen keine Beachtung, dann muss ich das auch nicht.

Fazit: CO2 bewegt… mich und andere, nur den Satelliten nicht.

S.Schädler, LG 06 D/e

Montag, 23. Februar 2009

Klimaerwärumung - langsam wirds heiss

Nachdem ich den Auftrag gelesen habe, bin mal auf der NZZ-Seite rumgesurft und habe etwas zur nachhaltigen Entwicklung gesucht. Und suchen musste ich auf der NZZ-Webside wirklich. Schlussendlich bin ich auf eine kleine Anzeige von Fastenopfer und Brot für alle gestossen. Ich habe genau bewusst in der NZZ gesucht und bewusst diesen kleinen Bericht vom Fastenopferprojekt gewählt, weil es etwa mein Bild der NZZ spiegelt (Geld, Finanzen, Banken, Wirtschaft). Ich war gespannt ob ich in der Online-NZZ etwas über Nachhaltigkeit finden werde.


Vom diesjährigen Projekt von Fastenopfer und Brot für alle habe ich schon einiges gelesen. Sie wollen den Klimawandel bekämpfen, weil zusehends immer mehr Drittweltländer unter den klimatischen (von uns verursachten) Bedingungen leiden und so noch mehr benachteiligt sind. Die NZZ beschreibt das Projekt in 5 Sätzen, und was mich vor allem stört, in einer unpassenden grammatischen Form: dem Konjunktiv 1 ("Der Klimawandel sei zunehmend Schuld daran..." (Zitat aus http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/fastenopfer_brot_fuer_brueder_kampagne_1.2071656.html, Klimaschutz als Entwicklungshilfe, Zugriffsdatum 23.2.09).

Ich finde es eine sehr unpassende Form, da der Artikel so tönt, als ob sich Fastenopfer und Brot für alle diese Problematik ausgedacht hätten (sei, wäre, täten...). Vielleicht haben sie auch diese Formulierung gewählt, weil sie klar machen wollen, das dies die Meinung von Fastenopfer und Brot für alle ist, und nicht ihre eigene.
Lest doch den Artikel mal...Wirkt er auf euch auch so abwertend?


Trotz der unglücklichen Formulierung ist es ja grundsätzlich gut, wenn die NZZ Artikel über Ökologie und Sozialem auf ihrer Webseite hat. Ich finde das Projekt von Fastenopfer und Brot für alle sehr sinnvoll. Vor allem zeigt es uns Westlern, dass die Menschen auf gewissen Teilen dieser Erde schon direkt vom Klimawandel betroffen sind. Das schafft Anreize und Motivation zum Handeln. Was die NZZ betrifft, bin ich vielleicht ein wenig voreingenommen. Ich werde in den nächsten Tage wieder in der NZZ surfen und nach Artikeln über Nachhaltigkeit suchen (einen weiteren habe ich über die Entwicklung von schadstoffarmer Antriebe gefunden).


Den Artikel zum Nachlesen findet ihr unter http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/fastenopfer_brot_fuer_brueder_kampagne_1.2071656.html
(Zugriffsdatum 23.Februar 09)

Nachdem ich einige Kommentare bekommen habe, muss ich meine voreingenommene Meinung über die NZZ relativieren. Scheinbar habe ich diese Zeitschrift als zu wirschaftlich und und börsianisch abgetan. Sorry.

Den zweiten Beitrag zur nachhaltigen Bildung in der Schweiz habe ich in der Tagesschau gesehen. Und er handelt.....schon wieder von der Klimaerwärmung. Der Beitrag der Tagesschau vom 25. Februar handelt von den immer schneller schmelzenden Polen unserer Erde. Scheinbar schmilzt der Südpol viel schneller, als bis vor einiger Zeit angenommen wurde. Auswirkungen machen sich bemerkbar bei den Inuits, welche immer mehr Jäger retten müssen, welche auf losen Eisschollen weggetrieben werden (weitere Auwirkungen welche Menschen schon am eigenen Leibe spüren sind auf der oben genannten Internetseite von Fastenopfer nachzulesen). In Zukunft wird es auch immer häufiger Naturkatastrophen wie Stürme, Dürren und Hurrikans geben. Der Temperaturanstieg am Südpol beläuft sich auf 0,5 Grad Celsius. Das ist ganz schön beträchtlich, wenn man bedenkt, wie empfindlich unser Ökosystem ist. Ökosystem sagts schon, der Beitrag handelt um unser Ökosystem, welches langsam wie eine Glace zerfliesst. Was sich wiederum auch auf die soziale Dimension auswirkt.

Als ich diese Meldung gestern im Radio gehört habe (da kam diese Meldung auch in den Nachrichten, heute schaute ich mir deswegen die Tagesschau von gestern nochmals an), wurde mir schlagartig wieder bewusst, dass es allerhöchste Zeit ist, etwas zu unternehmen. Und zwar alle...Allen voran die Regierungen, die Firmen, Einzelmenschen, schlicht jeder und jede die/der etwas dazu beitragen kann. Langsam aber sicher wird die Situation brenzlig und wenn wir nicht bald kalte Füsse bekommen und etwas tun, werden sie irgendwann von Meereswasser gekühlt werden.

Den Bericht aus der Tagesschau findet ihr unter http://www.sf.tv/videoplayer/sa_player.php?divid=vplayer49a6c163aafa2&skinid=popup&referrer=http%3A//www.sf.tv/sendungen/tagesschau/index.php%3Fdocid%3D20090225&usage=

(Zugriffsdatum 26. Februar 09)

Mittwoch, 18. Februar 2009

Fussabdrücke und CO2

Trotz meiner vermeintlichen ökologischer Lebensweise bräuchten wir noch 1,9 Erden, wären wir alles Annas. Ich achte bis jetzt schon darauf, biologische und saisonale Lebensmittel zu kaufen (und zwar nicht nur weil ich es viel gesünder für mich finde, sondern weil mir etwas an unserer Natur liegt). Alle Putzmittel und Waschmittel im Haushalt sind bio- und ökologisch. Und trotzdem bräuchte ich 1,9 Erden. Das hat mich dann doch ziemlich verwundert. Wobei die Resultate der Prominez mein Resultat gerade wieder gut aussehen liess.
Beim CO2-Berechner schneide ich im Bereich Wohnen orange ab. Im Bereich Essen und Transportmittel hat die Erde noch ein Lachen für mich übrig. Dass ich im Bereich Wohnen eher schlechter abgeschnitten habe, verwundert mich aber nicht. Wobei ich es etwas fies finde, dass das Programm den östereichischen Durchschnitt verwendet wenn man keine Antwort gibt. Wenn ich nämlich keinen Tiefkühler habe, kann ich auch keinen eingeben...
Übrigens, auf der Website mit dem CO2-Rechner gibt es nochmals einen tollen Test, der KonsuManiac. Dort könnt ihr testen, ob ihr erden- und menschenfreundlich einkauft.

Beim CO2 Test sieht im Gegensatz zum WWF-Footprint genau wo man sich schlechte Werte einhandelt. Ich gehe aber davon aus, dass meine 1,9 Erden beim Footprint auch vom Wohnen kommen. Der CO2-Test ist sicherlich detaillierter als der Footprint. Die Fragen von WWF sind zwar schnell und einfach zu beantworten, dafür lassen sie einige ins Gewicht fallende Details aus (z.B. keine Renovationsangaben bei den Wohnungen).

Mein Verbesserungspotenzial liegt leider ziemlich dort, wo ich nichts ändern kann: Beim Wohnen. Wie Selina schon gesagt hat, kann ich nicht die ganze Mietwohnung auf den Kopf stellen, damit alles besser umweltverträglich wird. Was ich in der Wohnung ändern möchte sind folgende Dinge:
- Temperatur vom Wasserboiler runterschrauben (Darauf bin ich vorher nicht gekommen, aber ist ja eigentlich wahr. Wer duscht schon mit 80 Grad heissem Wasser???)
- Mehr Energiesparlampen einsetzen
- Geld in Ökofonds anlegen (Das finde ich eine super Idee. Aber ich wäre ohne Footprint auch nicht darauf gekommen)
- Wassersparer anbringen

Ich bin gespannt ob ich mit diesen Massnahmen meine Bilanzen noch weiter nach unten drücken kann.

fiona - CO2-verbrauch und fussabdrücke

Oups ich bräuchte eigentlich zwei Erden und meine CO2-Werte sind auch nicht sehr tief. Bei einigen Fragestellungen konnte ich nicht so jedoch genau Auskunft geben, da ich es schlicht weg nicht weiss. Die Tests haben das Überdenken von meinem Lebensstil mal wieder angeregt. Meine wichtigsten Punkte betreffen das totale Umsteigen auf saisonale Produkte und das Einsetzen von Energiesparlampen!

Ich denke für ein Kind beinhalten die Seiten zu viele Themen. Darum würde ich mich auf einige beschränken und langsam einsteigen. Meine Einstiegsthemen in einer Klasse beinhalten den Heiss-Wasser-Gebrauch, die Velo- und Fussbenutzung, das Lüft-Verhalten und den saisonalen Znüni.

Die zwei Tests unterscheiden sich in der Anzahl Fragen und der Komplixität. Ich fände es aber noch bei beiden wichtig, dass ausführlich erklärt wäre warum man CO2-arm leben sollte. Denn die Folgen in Bildern oder Beispielen könnten das Denken der Menschen verändern und so eine Senkung des CO2 erreichen.

Montag, 16. Februar 2009

Der ökologische Fussabdruck der Selina

Beim WWF-Rechner zur Berechnung des ökologischen Fussabdrucks habe ich erfreulicherweise ein relativ ansehnliches Ergebnis erzielt. Mit 1,5 Erden befinde ich mich deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt. Das freut mich sehr, da ich doch stark auf mein ökologisches Verhalten achte. Allerdings gibt es Bereiche, die ich momentan nicht ideal beeinflussen kann wie zum Beispiel die Wohnung und somit die Heizmethoden. Das zeigt auf, dass man je nach persönlicher Lage im Handeln eingeschränkt ist. Bei mir ist dies glücklicherweise so deutlich nur im Bereich „Wohnen“ der Fall. – Ich kann aber durchaus nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die beispielsweise aus finanziellen Gründen oder je nach Wohnlage usw. nicht die gleichen Möglichkeiten haben, wie andere.


Auch beim CO2-Rechner habe ich eine recht gute Rückmeldung erhalten. Auf alle Fälle hat es fast überall grün geleuchtet – ausser wieder im Bereich „Wohnen“, was ich durchaus nachvollziehen kann. Auch bei dieser Internetseite wurden zum Schluss Verbesserungsvorschläge aufgezeigt. Allerdings sind einige schlichtweg nicht umzusetzen – kann ich doch nicht einfach Solarzellen auf das Dach meines Wohnblocks schrauben. Aber es gibt natürlich einen guten Überblick über die Möglichkeiten, die man hat und auch darüber, wo man im Vergleich zu anderen in etwa steht.


Es ist für mich fragwürdig, wie korrekt diese beiden Berechnungen sind, da sie doch sehr allgemein formuliert sind und keine genauen Angaben zulassen. Ich denke aber, sie geben einen guten Überblick darüber, was alles getan werden kann und wo man selbst ungefähr steht. Die Seite des WWF scheint mir auch eine gute Methode zu sein, um mit Kindern dieses Thema anzupacken. Ich denke, der WWF hat damit einen eindrücklichen Weg gefunden, einem das eigene Verhalten in Erinnerung zu rufen und Möglichkeiten zur Verbesserung aufzuzeigen. Ich glaube, wenn man sich selbst und andere für diese Herausforderungen sensibilisiert und ein gewisses Bewusstsein dafür erreicht, ist schon ein grosser und wichtiger Schritt getan.

M&U

Probelauf

warum müssen wir dann alle einen Blog erstellen, wenn wir am Schluss alle auf einem Schreiben????

fi