Liebe Studierende
Mit grossem Interesse habe ich Ihre oftmals gehaltvollen und informativen Beiträge gelesen! Ich werde chronologisch dazu kurz Stellung nehmen:
Woche 1
Der Footprint wurde von Ihnen als ein sehr anschaulich und einfach zu bedienendes Tool bewertet. Trotzdem schaffen es die durchschnittlich 2.1 verbrauchten Erden nicht, mehr als nur Erschrecken zu provozieren. Den meisten von Ihnen ist bewusst, dass das grösste Sparpotenzial im Wohnen, genauer gesagt im Heizen liegt. Leider stimmt es, dass Änderungen in diesem Sektor mit (meist) grossem finanziellem Aufwand verbunden sind. Dennoch kann jede/r mitsparen helfen, auch bei einer Ölheizung und einer konventionellen Warmwassererzeugung! Zum Beispiel durch kurzes, komplettes Öffnen der Fenster zwecks Lüftung, anstelle von halbtägig gekippten Fenstern, Reduzierung der Raumtemperatur um 1-2 Grad und dafür einen etwas dickeren Pulli, Abstellen des Duschwassers während des Einseifens, ... aber auch die vielen von Ihnen genannten kleinen Schritte, bringen die Welt zusammengenommen weiter voran, als wenn Sie resigniert nichts getan hätten!
Woche 2
Sehr gefallen haben mir die leidenschaftlichen Beiträge von Frau Schiesser (NZZ) und Frau Schädler. Es tut gut, dieses Engagement aus den Reihen zukünftiger Lehrkräfte zu hören! Ich kann mich den Meinungen Ihrer Mitstudentinnen anschliessen, wonach die NZZ durchaus gute und differenzierte Artikel zum Thema Nachhaltigkeit zu bieten hat (insbesondere die NZZ an Sonntag).
Auf alle drei Beiträge passt folgendes Zitat: "The only thing necessery for the triumph of evil is for good men to do nothing" (Edmund Burke, 1729-1797, Schriftsteller, Politiker und Philosoph). Oder anders gesagt, wenn wir alle wegschauen, kommt die Katastrophe garantiert… doch mit jungen, engagierten Menschen wie Ihnen hat die Erde immer noch eine Chance!
Woche 3
Spannende Artikel zu CD’s, Klopapier und Kaugummi. Beim Klopapier möchte ich zu Punkt 2 ergänzen, dass es sich meines Wissens um Zugwagons handelt, die die gesammelten Altpapierberge zu den verarbeitenden Fabriken bringen. Erschreckend am Klopapier und seinem immensen Holzverbrauch ist die Tatsache, dass nur ein sehr kleiner Teil der Menschheit effektiv Klopapier verwendet!! Nicht auszudenken, wenn sich unsere (übrigens wenig hygienische) Praktik auch in China, Indien und den muslimischen Ländern durchsetzen würde!
Ich freue mich auf die nächsten Beiträge!
Ursula Wunder
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