Freitag, 27. Februar 2009

Erd-, Bio-, Methan- und Faulgas

Meine Recherche nach Zeitungsartikeln zu dem Thema "Nachhaltige Zukunf" war anstrengend! Die Situation der Erde ist prekär und meiner Meinung nach werden die Menschen viel zuwenig damit konfrontiert. Doch zum Schluss wurde ich fündig...

Mobility ist eine Genossenschaft, welche ihren Kunden Autos zur Verfügung stellt. Man teilt sozusagen Autos miteinander. Mir gefällt diese Idee sehr gut und auch die Fakten sprechen dafür. Durch das Carsharing werden jährlich rund 2.5 Millionen Liter Benzin und 290kg CO2-Ausstoss pro Kunde eingespart. Natürlich besitzt die Mobility mehrheitlich eine "ökologische Fahrzeugflotte". Das Beste kommt aber jetzt noch hinzu: Die Mobility will Erdgasautos lancieren! Mehr im Tagblatt vom 27. Februar 2009, oder unter:
http://www.tagblatt.ch/lokales/stgallen/tb-st/Mobility-lanciert-Erdgasauto;art186,1270316

Ein weiterer spannender Bericht habe ich in der Coopzeitung Nr.9 vom 24. Februar 2009 gefunden.Ihr findet ihn unter "Biogas: Power vom Biobauer" auf der Coopinternetseite.
Vier Bauern aus Visp erzeugen aus dem Mist und Gastro-Abfällen Strom! Seit drei Jahren wird in einem Vergärungsvorgang aus den organischen Abfällen Biogas hergestellt. Coop unterstützte die Bauern bei der Finanzierung der Anlage und hätte auch interesse noch mehr Bauern zu unterstützen.

Ich finde beide Berichte sind der Beweiss, dass sich einige Menschen viele Gedanken machen um den CO2-Ausstoss - nur glaube ich, man müsste die Gesellschaft über solche tolle Ideen mehr informieren, sie belagern oder es ihnenen unter die Nase halten!!!

2 Kommentare:

  1. Schön, dass du trotzdem noch fündig wurdest! wer suchet, der findet ;)
    Die Idee mit dem carsharing finde ich interessant. Vor allem die Einführung der Erdgas-Autos. In Liechtenstein fahren alle Linienbusse mit Erdgas. Das finde ich sehr fortschrittlich.
    Aber noch besser gefällt mir die Idee der 4 Bauern aus Visp. Aus Abfall, der so oder so auf einem Bauernhof entsteht, Strom hertellen. Mich würde noch interessieren, ob sie diesen Strom für ihren privaten Haushalt verwenden, oder ob es sogar so viel hergibt, dass man ein kleines Quartier versorgen könnte...
    Ich denke viele Leute machen sich diese Gedanken einfach nicht, weil es in der Schweiz noch nicht so tragisch aussieht. Wälder, Berge, Wiesen... Man ist sich der Situation einfach zu wenig bewusst.

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  2. Das Teilen von Autos ist ja eine super Idee. Ich denke, wenn man nur schon in Geschäften und wie bei uns an der Schule an Fahrgemeinschaften denkt, macht dies viel aus. In meiner Familie teilen wir uns schon seit etwa vier Jahren ein Auto zu viert, wobei alle Arbeiten. Man wechselt sich eben auch mit ÖVs ab und fährt zusammen. Irgendwie geht es schon!
    Wie Claudia und du sagen, man wird einfach zu wenig konfrontiert und hat die Probleme eben noch nicht direkt vor der Nase...

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