Montag, 16. Februar 2009

Der ökologische Fussabdruck der Selina

Beim WWF-Rechner zur Berechnung des ökologischen Fussabdrucks habe ich erfreulicherweise ein relativ ansehnliches Ergebnis erzielt. Mit 1,5 Erden befinde ich mich deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt. Das freut mich sehr, da ich doch stark auf mein ökologisches Verhalten achte. Allerdings gibt es Bereiche, die ich momentan nicht ideal beeinflussen kann wie zum Beispiel die Wohnung und somit die Heizmethoden. Das zeigt auf, dass man je nach persönlicher Lage im Handeln eingeschränkt ist. Bei mir ist dies glücklicherweise so deutlich nur im Bereich „Wohnen“ der Fall. – Ich kann aber durchaus nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die beispielsweise aus finanziellen Gründen oder je nach Wohnlage usw. nicht die gleichen Möglichkeiten haben, wie andere.


Auch beim CO2-Rechner habe ich eine recht gute Rückmeldung erhalten. Auf alle Fälle hat es fast überall grün geleuchtet – ausser wieder im Bereich „Wohnen“, was ich durchaus nachvollziehen kann. Auch bei dieser Internetseite wurden zum Schluss Verbesserungsvorschläge aufgezeigt. Allerdings sind einige schlichtweg nicht umzusetzen – kann ich doch nicht einfach Solarzellen auf das Dach meines Wohnblocks schrauben. Aber es gibt natürlich einen guten Überblick über die Möglichkeiten, die man hat und auch darüber, wo man im Vergleich zu anderen in etwa steht.


Es ist für mich fragwürdig, wie korrekt diese beiden Berechnungen sind, da sie doch sehr allgemein formuliert sind und keine genauen Angaben zulassen. Ich denke aber, sie geben einen guten Überblick darüber, was alles getan werden kann und wo man selbst ungefähr steht. Die Seite des WWF scheint mir auch eine gute Methode zu sein, um mit Kindern dieses Thema anzupacken. Ich denke, der WWF hat damit einen eindrücklichen Weg gefunden, einem das eigene Verhalten in Erinnerung zu rufen und Möglichkeiten zur Verbesserung aufzuzeigen. Ich glaube, wenn man sich selbst und andere für diese Herausforderungen sensibilisiert und ein gewisses Bewusstsein dafür erreicht, ist schon ein grosser und wichtiger Schritt getan.

4 Kommentare:

  1. Die Herausforderung angehen...
    Sensibilisierung und Rücksichtsnahme sollten wir als künftige Lehrpersonen im Hinterkopf wahren und diese als Grundsätze in uns tragen, damit wir sie unserer nächsten Generation aus tiefstem Herzen und voller Emotion weitergeben können. Denn ich denke, wir haben es, wenn auch nur zu einem kleinen Grad, in der Hand um unsere Nachkommen auf umweltfreundliche und naturbewusste Wege zu leiten. So sollten wir mit dem besten Vorbild voran gehen und die Kinder wie auch unsere Mitmenschen zu Rücksicht und Wohlwollen gegenüber unserer Umwelt und somit unserer Erde animieren.
    Immerhin ein kleiner Beitrag, welcher uns aber mit grossem Stolz erfüllen kann...

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  2. Vielleicht findet in naher oder ferner Zukunft auch ein umdenken in den Köpfen von Raumplanern und Immobilienfirmen statt und es gibt auch in unserer Region so genannte Öko-Siedlungen. Auf www.oekosiedlungen.de kannst du dich über die Situation in Deutschland informieren.
    Ansonsten ist wirklich schwierig in einer Mietwohnung nachhaltig zu leben - was das Heizen und der Strombezug betrifft.

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  3. Ihr sprecht mir aus dem Herzen. Die Mietwohnungen können wir nun mal nicht umbauen und die Wärme plötzlich aus dem Boden oder von der Sonne beziehen. Die Sensibilisierung aber hat - auch bei mir - stattgefunden und das ist gut so.
    Über das Entsorgen alter Kühlschränke und Heizungssysteme aber hat sich aber in den Tests niemand geäussert...
    Das Vorleben im Kleinen, das Bewusstsein, Teil des Ganzen zu sein - an das sollten wir uns immer wieder erinnern.

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  4. Ich bin zufrieden, dass auch ich immerhin unter dem schweizer Durchschnitt bin. Leider habe auch ich nicht die Möglichkeit auf das Wohnen einen grossen Einfluss zu nehmen, da ich noch zu Hause wohne. Bei mir waren erstaunlicherweise nicht alle Bereiche grün. Vor allem der Bereich Mobilität hat bei mir rot geleuchtet, obwohl ich gar nicht Auto fahren kann und ich eigentlich meistens mit dem Fahrrad oder zu Fuss unterwegs bin. Deshalb bin auch ich kritisch gegenüber den Berechnungen, in wie weit sie wirklich stimmen.

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